Tabuthema: Depressionen

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Tabuthema: Depressionen

Tabuthema: Depressionen

Verfasser Meopin - 19 Juni 2017
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Schätzungen zufolge erkrankt jede fünfte Person einmal in ihrem Leben an Depressionen, einer Krankheit, die auch heute leider noch oft tabuisiert wird.

Viele Patienten geben sich selbst die Schuld an ihrem Leiden, schämen sich vor und lassen so oft erst sehr spät Hilfe zu – wenn überhaupt – aus Angst, von ihren Mitmenschen verurteilt zu werden. Oft kapseln sich diese Menschen von der Außenwelt ab und isolieren sich in ihrem Leid.

Andere Betroffene merken gar nicht, dass sie an einer Erkrankung leiden und erkennen die Symptome nicht. Sie bauen Bewältigungsmechanismen auf, um ihre unerkannte Symptomatik besser zu ertragen und flüchten sich z.B. in Drogen, Alkohol oder Essstörungen, um sich wenigstens kurzzeitig besser zu fühlen. Sucht- und Zwangverhalten sind nicht selten Folgen einer unerkannten oder nicht behandelten Depression.

Über Depressionen sprechen wir nicht gerne, vielleicht gerade weil vor ihnen niemand gefeit ist? Es kann jeden treffen.
Auslöser können neben drastischen Schicksalsschlägen oder Traumata in jeder Altersphase aber auch ein zu hoher Leistungsanspruch an sich selber sein.

  • Symptome von Depression sind unter anderem:
  • Niedergeschlagenheit
  • Antriebslosigkeit
  • Lustlosigkeit
  • Schlafstörungen
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Anhaltende Müdigkeit
  • Innere Unruhe
  • Ständiges Grübeln
  • Pessimistische Zukunftsaussicht
  • Schuldgefühle und Selbstvorwürfe
  • Verzweiflung auch bei minimalen Rückschlägen
  • Selbstmordgedanken

Erkennen Betroffene, dass sie unter Depressionen leiden, sollten sie sich professionelle Hilfe holen. Doch das ist oft einfacher gesagt als getan. Die Therapieansätze sind vielfältig und unterschiedlich, die entsprechenden Gesundheitsberufe ebenso: Psychologen, Psychiater, Psychotherapeuten, psychosomatische Kliniken – das sind alles Begriffe, die wir schon einmal gehört haben, doch an wen sollen wir uns wenden wenn wir Hilfe brauchen?
Welche Gesundheitsberufe anerkannt sind und welche nicht, unterscheidet sich außerdem von Land zu Land. Welche Therapie wird von der Krankenkasse übernommen und welche nicht? Ist eine Behandlung mit Psychopharmaka individuell unentbehrlich oder vielleicht sogar kontraproduktiv? Braucht der Patient eine akute Therapiemaßnahme aufgrund eines schweren Schicksalsschlags oder bietet sich eine Langzeittherapie an? Soll die Therapie ambulant oder stationär erfolgen?

Fragen über Fragen – und das in einer Gesellschaft, die erst allmählich anfängt, offen mit der Erkrankung Depressionen umzugehen.

Mit Meopin wird die Suche nach einem geeigneten Therapeuten in Ihrer Nähe erheblich einfacher. Die Online-Plattform Meopin erfasst länderübergreifend alle Gesundheitsberufe und durch das integrierte und kontrollierte Bewertungssystem können Sie außerdem von den Erfahrungen anderer Patienten profitieren und Licht ins Dunkle bringen.

Meopin wird Ihnen auch in Zukunft nützliche Informationen zu Gesundheitsthemen liefern, und sich auch vor Tabuthemen nicht scheuen – im Sinne Ihrer Gesundheit.

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