Erzählung einer Patientin: Mein erster Eingriff (11)

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Erzählung einer Patientin: Mein erster Eingriff (11)

Erzählung einer Patientin: Mein erster Eingriff (11)

Verfasser Meopin - 11 April 2018
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Zypern

Am 13.09.2017 bin ich nach Zypern gezogen. Meine erste Intervention des Nervenwurzelblocks und die Operation fanden am 19.9.2017 statt

Diese Operation brachte mir große Erleichterung in Bezug auf diesen unerträglichen Schmerz. Nach dem zweiten Tag konnte ich ohne großen Druck in meinem Rücken aufstehen. Ich war so an diesen durchdringenden Schmerz gewöhnt, dass ich eine Weile brauchte, um es zu erkennen.

Während meines Aufenthalts in Zypern traf ich andere Patienten aus der ganzen Welt mit Tarlov Zysten.

Die Tarlov-Zysten dieser Patienten befanden sich im Kreuzbein. Ich habe sie entlang der Wirbelsäule. Diese Patienten kamen aus: Kanada – seit mehr als 4 Jahren im Rollstuhl, aus Australien – geht so vornüber gebeugt, dass sie fast das Gleichgewicht verliert, Trinidad und Tobago, – kann kaum +/- 20 Minuten sitzen, aus Irland – das selbe, Bulgarien – eine solche Blockade, dass sie sich nicht mehr anziehen konnte, sowie aus Holland – kam mit einem Spezialflugzeug, liegend da diese Dame nicht mehr sitzen konnte.

Es ist wie ein Wunder, alle diese Patienten vor und nach ihrer Operation zu sehen. All diese Emotionen, wenn ich die Veränderung und Entwicklung dieser Patienten sehe, die den gleichen Albtraum wie ich erlebt haben, von Ärzten vernachlässigt, wie psychische Patienten behandelt usw. Wie ich mussten sie kämpfen und selbst suchen, um einen kompetenten Spezialisten zu finden.

Wo bleibt die Ethik all dieser Ärzte?

Dank dieses Spezialisten, der auf dem Gebiet der Tarlov-Zysten führend ist und eine große Heilungsspanne hat, werden Patienten endlich eine normale Lebensqualität finden. Angesichts der wenigen seltenen Ärzte für eine große Anzahl von Patienten, die an Tarlov-Zysten leiden, wäre es wünschenswert, dass mehr Neurologen diese Technik austauschen und lernen.

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