Erzählung einer Patientin: Erste Schritte bei der Gesundheitskasse (12)

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Erzählung einer Patientin: Erste Schritte bei der Gesundheitskasse (12)

Erzählung einer Patientin: Erste Schritte bei der Gesundheitskasse (12)

Verfasser Meopin - 19 April 2018
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Leider wurde entdeckt, dass ich Tarlov Zysten in meinem Rücken habe, und diese zu zwei Seiten – das ist noch seltener.

Die D10-Höhenzyste war diejenige, die mir das größte Problem seit Jahren machte.

Das Leben geht langsam aus, während man mit einer seltenen Krankheit lebt. Begleicht auch den langsamen Tod des Mitgefühls der Verwandten.

Wir reden viel über Menschenrechte, aber wir vergessen Menschen mit seltenen Krankheiten.

Bei einer seltenen Pathologie werden Patienten mehrfach bestraft:

1- Viele Jahre bis zu einer Diagnose

2- All diese Schmerzen führen am Ende doch nur zu einer Arbeitsunfähigkeit.

3 – Kosten von 39.900 Euro (ohne den Flug) für die Operation. Glücklicherweise reist der Arzt nach Zypern, weil die gleiche Operation in Dallas (USA) +/- 100.000 Euro gekostet hätte.

4- Dann ein Schock – Erstattung seitens der CNS-Gesundheitskasse: 5.641 Euro. Diese Entscheidung verstoßt gegen den Grundsatz der Gleichbehandlung.

Ich stelle mir die Frage, nach welchem Kriterium oder in Anbetracht welcher vergleichbaren Operation die CNS die Höhe dieser Rückerstattung festgelegt hat.

Die Kompetenz des Arztes ist nicht mit einer anderen Operation zu vergleichen, weil es keine gibt. Bis heute ist seine Technik einzigartig.

Außerdem muss ich zweimal zurück, wenn ich nicht im Rollstuhl enden will.

Der von mir beauftragte CNS-Vermittler riet mir, zu einen gemeinnützigen Verein zu gehen; Im Falle von Geldmangel müsste ich die Gerichte der sozialen Sicherheit befassen. Ein anderer CNS-Agent sagte mir, dass ich immer noch glücklich sein könnte, selbst dafür bezahlt zu haben.

Seit wann spielt die finanzielle Situation eines Patienten eine Rolle in seiner Pathologie? Heilt nur das Attribut der Reichen? Können Patienten mit seltenen Krankheiten nicht das Recht haben, zu leben, gepflegt zu werden und unterstützt zu werden?

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