Die 5 Trendy Superfoods

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Die 5 Trendy Superfoods

Die 5 Trendy Superfoods

Verfasser Meopin - 24 März 2017
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So genannte Superfoods sind neuerdings in aller Munde – im wahrsten Sinne des Wortes.

In einer Zeit in der viele Menschen wieder gesundheitsbewusster leben und sich zunehmend gewissenhafter und ausgewogener ernähren möchten, ist das kein Wunder und eine gute Sache.

Denn Superfoods sind nicht nur ein derzeit angesagter Trend und schlauer Marketing-Begriff, es ist die Bezeichnung für Lebensmittel, denen besondere Eigenschaften nachgesagt werden: sie sollen außergewöhnlich reich an Vitaminen, besonders hochwertigen Proteinen, oder anderen wertvollen Nährstoffen sein. Einigen wird sogar eine antioxidative oder entzündungshemmende Wirkweise nachgesagt, wieder andere werden durch ihre entgiftenden Eigenschaften bei so genannten Detox-Kuren eingesetzt. Wir haben uns 5 angesagte und etwas außergewöhnlichere Superfoods heraus gesucht, die wir Ihnen kurz vorstellen möchten:

Chia Samen

Chia Samen gelten auch als Heilsamen der Maya und kommen ursprünglich aus Mexiko. Chia ist besonders reich an wertvollen Omega-3-Fettsäuren und Antioxidantien. Ausserdem sind hohe Werte an Eisen, Magnesium, Calcium und Ballaststoffen nachgewiesen worden. Die kleinen Samen sind daher eine wertvolle und gesunde Ergänzung auf jedem Speiseplan und besonders beliebt zum Frühstück z.B. als Zugabe zu Müsli oder Joghurt.

Auch bei der gesunden Gewichtsreduktion können Chia Samen hilfreich zum Einsatz kommen: da sie viel Flüssigkeit aufnehmen, füllen sie, durch ihr Aufquellen, den Magen und sorgen für ein länger anhaltendes, angenehmes Sättigungsgefühl. Chia Samen haben ausserdem einen Proteinanteil von ca. 20 Prozent und die enthaltenden Kohlehydrate werden nur sehr langsam freigesetzt, somit bleibt der Blutzuckerspiegel konstant. Der Körper bezieht seine Energie daraufhin vermehrt aus dem Fettstoffwechsel, was bei vielen gewichtsreduzierenden Diäten erwünscht ist.

Kurcuma

Kurcuma wird in der indischen und chinesischen Medizin seit Jahrtausenden erfolgreich bei der Behandlung diverser Krankheitsbilder eingesetzt. Seinem Hauptwirkstoff Curcumin wird eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt, die erfolgreich bei Krankheiten wie dem Reizdarm-Syndrom oder rheumatischer Arthritis eingesetzt wird. Kurcuma hat positive Effekte auf das Herz- Kreislaufsystem, kurbelt den Stoffwechsel an und senkt nachweislich den Blutzucker- und Cholesterinspiegel. Auch in der Krebsbehandlung erlangt Kurcuma immer mehr an Bedeutung.

Kurcuma, auch als indischer Gelbwurz bekannt, ist ausserdem verantwortlich für die gelbe Farbe in den meisten asiatischen Curry-Gerichten. Da Kurcuma selbst im therapeutischen Einsatz nicht überdosiert werden kann und keine Nebenwirkungen auslöst, können Sie diese schmackhafte gelbe Heilpflanze ruhig öfter mal bewusst in Ihrer Küche zum Einsatz bringen.

Matcha

Matcha-Pulver, das aus gemahlenen Grüntee-Blättern entsteht, gilt zu Recht als Muntermacher mit positivem Effekt auf unsere Konzentrationsfähigkeit. Matcha enthält Koffein und wird meistens mit Wasser aufgeschüttet als Tee getrunken. Für die Zubereitung von Matcha Tees gibt es regelrechte Zeremonien, Dosierungsempfehlungen und spezielle Utensilien, wie zum Beispiel einen kleinen Bambusbesen zum Aufschlagen. Das Wasser sollte nach dem Kochen auf maximal 80 Grad herunter gekühlt sein.

Doch die Mühe lohnt sich, denn Matcha, kann viel mehr als normaler Tee oder Kaffee: neben den bereits genannten Effekten liefert Matcha einige Vitamine und Mineralstoffe wie auch wertvolle Antioxidantien und essentielle Aminosäuren. Dem enthaltenen Wirkstoff Epigallocatechingallat wird eine entzündungshemmende und immunstimulierende Wirkung nachgesagt.

Das grüne Pulver aus Japan findet aber zunehmend Verwendung in der Küche und kommt auch immer öfter beim Kochen und Backen zum Einsatz. Auch Cocktails und Smoothies werden gerne durch den Muntermacher, als besondere Zutat, ergänzt.

Quinoa

Wie auch Chia stammt Quinoa aus Südamerika und dient dort den Völkern in den Anden seit Jahrtausenden als wertvoller Energielieferant. Das proteinreiche Inka-Korn oder auch Anden-Hirse genannt, gehört zu den so genannten Fuchsschwanzgewächsen. Die Nährwerte von Quinoa sprechen für sich: mit vielen wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen, wie Magnesium, Eisen und Zink, reich an Eiweiß und gesättigten Fettsäuren stiehlt es allen echten Getreidearten die Show.

Obwohl das Korn ähnlich verarbeitet werden kann wie allgemein bekannte Getreidearten, ist Quinoa nämlich kein Getreide sondern ein Pseudogetreide. Quinoa enthält kein Klebeeiweiß und ist somit für Menschen mit Gluten-Unverträglichkeit eine gesunde und schmackhafte Alternative. Sein leicht nussiger Geschmack lässt sich zu unzähligen Gerichten kombinieren.

Quinoa enthält ausserdem zwei wichtige und für den Menschen essentielle Aminosäuren, nämlich Lysin und Tryptophan. Tryptophan wird zur Herstellung des so genannten Glückshormons Serotonin benötigt. Diesen Effekt dürften die meisten von uns vom Verzehr von Schokolade kennen? Essen kann also tatsächlich glücklich machen, zumindest wenn man die richtigen Lebensmittel in den richtigen Mengen zu sich nimmt. Bei Quinoa dürfen Sie Sich ruhig öfter mal einen Nachschlag gönnen.

Shiitake

Der Shiitake-Pilz stammt ursprünglich aus Südostasien, wo er nicht nur als Speise- sondern auch als Heil- oder Vitalpilz bekannt ist. In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird er seit Jahrtausenden erfolgreich eingesetzt. Obwohl der Shiitake neben dem Champignon zu den am meisten kultivierten Pilzen der Welt gehört, sind sich viele Menschen der positiven Eigenschaften dieser kleinen Nährstoff-Bombe gar nicht bewusst.

Der Shiitake enthält alle (!) für den Menschen essentiellen Aminosäuren, viele wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Der braune Pilz hat einen positiven Einfluss auf die Darmflora und regt die Verdauung an. Das besondere am Shiitake sind aber wohl die darin enthaltenen Polysaccharide Eritadenin und Lentinan: Eritadenin hilft nachgewiesenermassen sowohl den Cholesterinspiegel als auch den Blutdruck zu senken, Lentinan wirkt immunmodulierend und krebshemmend und wird seit Jahrzehnten in der ergänzenden und unterstützenden Krebstherapie eingesetzt.

Wenn Sie die Wahl haben, sollten Sie also ruhig öfter mal zu frischen oder getrockneten Shiitake-Pilzen greifen, am Besten in Bio-Qualität.

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